Wahr-nehmen
Und es ward wieder ein Morgen. Magdalena saß neben dem Ofen,
an dem Platz, an dem ihr Mann eingeschlafen war um nie wieder zu erwachen. Es
hatte den Anschein, als wollte sie ihm folgen, doch noch war sie nicht bereit.
Maria wehrte sich gegen den bloßen Anschein, indem sie tat was zu tun war.
Mittlerweile hatte sie es in die Hand genommen. Die Alltäglichkeit, die Arbeit
jeden Tages. Sie versorgte die Tiere und kümmerte sich um den Stall, besorgte
den Haushalt, doch es hatte sich etwas verändert, etwas in ihrem Zugang zu
dieser Arbeit. Hatte sie zunächst immer versucht alles so schnell wie möglich
zu erledigen, entsprechend den Vorgaben, die ihr über viele Jahre eingebläut
wurden. Alles muss so effizient wie möglich vonstatten gehen. Doch nun hielt
sie schon mal inne, streichelte eines der Tiere.
